Epstein-Zitat
Aktuelles | 11.02.2026

EPSTEIN-FILES: WIE WIR KINDER SCHÜTZEN – UND WARUM WEGKLICKEN NICHT REICHT

„Verstörende News rund um die Epstein-Files fluten derzeit das Netz. Wegklicken reicht nicht – wir müssen digitale Räume für Kinder und Jugendliche sicher machen“, so Kerstin Claus, Unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen.

Berlin, 11.02.2026. Das Netz ist überflutet mit verstörenden, häufig nicht verifizierbaren vermeintlichen News rund um die Epstein-Akten. Was können Eltern und Erwachsene tun, um Kinder und Jugendliche besser zu schützen, sie zu begleiten und zu unterstützen? Dies hat Radio 3 Moderator Frank Meyer die Unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen gefragt.

Am wichtigsten sei es mit Kindern und Jugendlichen eine Gesprächsebene zu entwickeln. Dies ohne Druck, aber mit klarem Signal: „Du bist nicht schuld. Ich bin für dich da.“ Zudem sei es, so Claus, wichtig, die Medienkompetenz zu stärken und Kindern und Jugendlichen zu erklären wie Algorithmen funktionieren. Dass diese nämlich immer mehr von Ähnlichem zuspielen, um User am Gerät zu halten und dass hier eine Suchtgefahr besteht. Außerdem müssten auch Erwachsene lernen, wie digitale Teilhabe für Kinder und Jugendliche sicher gestaltet werden könne.

Claus fordert klare gesetzliche Vorgaben für digitale Räume: „Die Bundesregierung muss verbindliche Regelungen für Plattformanbieter schaffen, damit Online-Räume zu sicheren Orten für Kinder und Jugendliche werden.“

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