Social- Media- Netiquette

Wir freuen uns über einen direkten Kontakt und respektvollen Austausch mit Ihnen auf Twitter, Instagram und YouTube. Für die Kommunikation gilt die nachfolgende Netiquette.

Liebe Nutzer:innen,

wir freuen uns, dass Sie das Social-Media-Angebot der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs nutzen. Sie können Beiträge gerne kommentieren oder sich mit eigenen Beiträgen an Diskussionen beteiligen. Wir bitten jedoch um die Einhaltung der Kommentierregeln. Falls diese nicht eingehalten werden, behalten wir uns das Recht vor, Inhalte gegebenenfalls zu löschen und an den Plattformbetreiber zu melden und Nutzer:innen, die wiederholt auffallen, zu sperren.

1. Respektvoller Umgang

Achten Sie bei Ihren Beiträgen immer auf einen fairen und höflichen Ton und bleiben Sie sachlich: Behandeln Sie andere Nutzer:innen stets so, wie Sie selbst behandelt werden möchten. Vergessen Sie bitte nicht, dass hinter jeder:m Nutzer:in ein Mensch steht. Argumentieren Sie nie mit persönlichen Angriffen oder mit Argumenten, die sich gegen Personen richten. Lassen Sie Nutzer:innen ihre Meinungen und versuchen Sie nicht, Ihre Auffassung anderen aufzuzwingen. 

Beiträge, die Beleidigungen, Drohungen, Obszönitäten, persönliche Angriffe, rassistische, antisemitische, homophobe, diskriminierende, gewaltverherrlichende, menschenverachtende, misogyne oder sexistische Äußerungen enthalten, werden von uns gelöscht beziehungsweise an die jeweiligen Plattformbetreiber gemeldet. Die Verfasser:innen werden von uns blockiert. Gleiches gilt für Beiträge, die vorsätzlich unsachlich oder unwahr sind, die in vulgärer, missbräuchlicher oder hasserfüllter Sprache verfasst sind, die das Recht Dritter sowie Urheberrechte verletzen oder Jugendliche gefährden, beeinträchtigen oder nachhaltig schädigen könnten. Als Meinung getarnte oder kommerzielle Werbung für Produkte, Dienstleistungen oder Veranstaltungen ist nicht erlaubt. 

Wir behalten uns vor, identische oder ähnliche Kommentare zu löschen, die einen konstruktiven Dialog verhindern und versuchen, den Dialog zu beeinflussen.

2. Themenbezug beachten

Die Social-Media-Kanäle der UBSKM bieten Informationen zu den Veranstaltungen, Themen und Aktivitäten der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs oder Hinweise auf externe Seiten, die thematisch relevant für die Unabhängigen Beauftragten und ihre Zielgruppe sind. Daher sollten sich die Diskussionsbeiträge auch auf das jeweilige Thema beziehen. Sollte dies nicht der Fall sein, behalten wir uns das Recht vor, Beiträge gegebenenfalls zu entfernen. 

3. Missbräuchliche Nutzung

Die missbräuchliche Nutzung der verschiedenen Social-Media-Kanäle als Werbeflächen für andere Webseiten, Veranstaltungen, Aktivitäten, Termine oder Dienste sowie das kommerzielle oder private Anbieten von Waren und Dienstleistungen ist nicht gestattet und führt zur Löschung beziehungsweise zur Meldung des Beitrages. Inhalte, Informationen, Softwares oder andere Materialien, die gegen bestehende Gesetze verstoßen, dürfen nicht gepostet werden.

4. Zitate und Bilder

Wenn Sie in einem Beitrag ein Zitat einbringen möchten, nennen Sie bitte auch die Quelle und den bzw. die Urheber:in. Nur für die anderen Nutzer:innen nachprüfbare Zitate und Quellenangaben sollten genutzt werden. Bedenken Sie beim Posten von Bildern, dass Sie über deren Rechte verfügen sollten. Mit der Verlinkung zu externen Webseiten sollte möglichst sparsam umgegangen werden.

5. Verantwortlichkeit

Wir übernehmen keine Verantwortung für die Beiträge der Nutzer:innen, diese liegt bei der jeweiligen Person selbst. Die oder der Verfasser:in der Beiträge gibt der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs mit dem Einstellen seines:ihres Beitrages das Recht, den Beitrag dauerhaft auf den Social-Media-Kanälen vorzuhalten.

6. Verstöße gegen Kommentierregeln 

Als Betreiber dieser Präsenz werden wir Verstöße gegen die hier aufgeführten Kommentierregeln nicht dulden. Wir behalten uns vor, Beiträge jederzeit und gegebenenfalls auch ohne Angaben von Gründen zu löschen beziehungsweise zu melden. Mit der Interaktion auf unseren Social-Media-Kanälen erkennen Sie diese Richtlinien an. Verstöße gegen die allgemeinen Gesetze und Rechtsvorschriften können unter Umständen zum Ausschluss aus der jeweiligen Plattform führen und in schwerwiegenden Fällen die Einleitung rechtlicher Schritte zur Folge haben.

7. Anfragen

Wir möchten Fragen stets beantworten und auf Beiträge reagieren. Wir möchten jedoch darauf hinweisen, dass die Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs aufgrund der gesetzlichen Grundlage keine Rechtsauskünfte oder rechtlichen Ratschläge erteilen darf. Wir bitten um Verständnis, dass weder eine verwaltungsmäßige Bearbeitung von Einzelfällen noch eine individuelle Lebensberatung durchgeführt werden kann. 

Wenn Sie weitere Informationen wünschen, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail: kontakt(at)ubskm.bund.de.

Wenn Sie Unterstützungsangebote in Ihrer Nähe suchen oder Fragen zu sexuellem Missbrauch haben, können Sie sich auf dem Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch informieren oder beim Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch anrufen: 0800 22 55 530. Die bundesweite, kostenfreie und anonyme Beratung ist ein Angebot der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs unter fachlicher Verantwortung der Fachberatungsstelle N.I.N.A. e. V. Das Hilfe-Telefon bietet auch eine kostenfreie Online-Beratung an: http://www.hilfe-telefon-missbrauch.online/

8. Datenschutz für die sozialen Medien und Videoportale

Es ist gegenwärtig rechtlich nicht abschließend geklärt, ob und inwieweit alle Netzwerke ihre Dienste im Einklang mit europäischen datenschutzrechtlichen Bestimmungen anbieten.

Wir machen daher ausdrücklich darauf aufmerksam, dass die auch seitens der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs genutzten Dienste Twitter, Instagram und YouTube Daten ihrer Nutzer:innen (z. B. persönliche Informationen, IP-Adresse etc.) entsprechend ihrer Datenverwendungsrichtlinien abspeichern und für geschäftliche Zwecke nutzen.

Die Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs hat keinen Einfluss auf die Datenerhebung und deren weitere Verwendung durch Twitter, Instagram und YouTube. So bestehen keine Erkenntnisse darüber, in welchem Umfang, an welchem Ort und für welche Dauer die Daten gespeichert werden, inwieweit die Dienste bestehenden Löschpflichten nachkommen, welche Auswertungen und Verknüpfungen mit den Daten vorgenommen werden und an wen die Daten weitergegeben werden.

Wir danken für Ihr Verständnis und freuen uns auf den Dialog mit Ihnen.

Ihre Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs