Ein junge Frau hat den Kopf auf ihre verschränkten Arme gelegt, sie ruhen auf einem Tisch. Hinter ihr sitzt ihre Großmutter und schaut sie nachdenklich an.

Signale, Symptome und Folgen von sexuellem Missbrauch

Sexueller Missbrauch kann unterschiedliche Folgen für Betroffene haben. Signale, die Kinder und Jugendliche aussenden oder Symptome, die auf den Missbrauch zurückzuführen sein könnten, sind nicht immer eindeutig erkennbar. Kinder und Jugendliche brauchen daher ein aufmerksames Umfeld, das auf Verhaltensauffälligkeiten und -veränderungen sensibel reagiert und weiß, wie es im Verdachtsfall mit Kindern sprechen und Wege der Hilfe aufzeigen kann.

Wichtig ist ein aufmerksames Umfeld

Welche Folgen sexueller Missbrauch für die Betroffenen hat, hängt insbesondere davon ab, wie schwer und andauernd die Taten sind, wie groß die Abhängigkeit vom oder die Verbundenheit zum Täter oder zur Täterin ist und wie unterstützend das familiäre und soziale Umfeld darauf reagiert.

Auch das Geschlecht der betroffenen Kinder oder Jugendlichen kann eine Rolle für die Verarbeitung der Tat spielen. Kinder und Jugendliche, die sexuellen Missbrauch erleiden, fühlen sich oft beschämt, beschmutzt, sprachlos, schuldig, verängstigt, verwirrt und allein gelassen.

Sexueller Missbrauch führt bei vielen Kindern und Jugendlichen zu Veränderungen, die einem aufmerksamen Umfeld auffallen können.

 

Symptome: Sexuellen Missbrauch erkennen

Es gibt aber kaum eindeutige Symptome. Nur selten sind körperliche Verletzungen, zum Beispiel im Genital- oder Analbereich erkennbar, die direkt und „eindeutig“ auf sexuellen Missbrauch hinweisen.

Woran erkennt man sexuellen Missbrauch sonst noch?

Aber Verhaltensänderungen (beispielsweise Ängstlichkeit, Aggressivität, Leistungsabfall, Rückzugstendenzen, Konzentrationsschwäche oder sexualisiertes Verhalten) und psychosomatische Beschwerden (zum Beispiel Kopf- oder Bauchschmerzen, Schlafstörungen oder Hauterkrankungen) können Anzeichen sein.

Manche Mädchen und Jungen fügen sich selbst Verletzungen zu, magern ab oder nehmen stark zu, andere konsumieren übermäßig Alkohol oder Tabletten, bleiben der Schule fern oder reißen von zu Hause aus.

Sind das eindeutige Hinweise auf sexuellen Missbrauch?

Allerdings ist keines dieser Symptome spezifisch für sexuellen Missbrauch. Auch andere belastende Erfahrungen können Ursachen sein. Daher ist es immer wichtig, diese Hinweise ernst zu nehmen. Kinder und Jugendliche, die sich auffällig verändern, brauchen Bezugspersonen, die sich ihnen zuwenden, unvoreingenommen nachfragen und Unterstützung anbieten.

Nicht jedes Kind, nicht jede:r Jugendliche verändert sich durch sexuelle Gewalt. Manche tun alles dafür, um nicht aufzufallen, weil sie die Konsequenzen der Aufdeckung für sich und ihr persönliches Umfeld zu stark fürchten.

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Wie erkenne ich Anzeichen von sexuellen Gewalterfahrungen bei Kindern?
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Sexueller Missbrauch — Wie erkenne ich Anzeichen von sexuellen Gewalterfahrungen bei Kindern?

Gibt es eindeutige Anzeichen?

Signale, die zweifelsfrei auf sexuelle Gewalt hindeuten, gibt es nicht. Körperliche Spuren oder Verletzungen sind in den meisten Fällen nicht vorhanden oder nicht eindeutig auf sexuellen Missbrauch zurückzuführen.

Betroffene reagieren auch sehr unterschiedlich auf so eine belastende Erfahrung. Es gibt Kinder, die sich aus der realen Welt weitgehend zurückziehen.

Es gibt Kinder, die teilen aus, tun anderen weh, um ihre Ohnmachtserfahrung auszugleichen. Manche lassen in ihren Leistungen nach, andere steigern sie auffällig, weil sie wenigstens einen Lebensbereich ohne Probleme haben wollen.

Worauf soll ich achten?

Seien Sie aufmerksam, ob sich Kinder plötzlich oder auch über einen gewissen Zeitraum hinweg verändern, sich völlig anders verhalten als sonst. Wenn Sie beispielsweise neuerdings Aggressionen beobachten oder Müdigkeit bis hin zu Schlafstörungen.

Wenn Sie bemerken, dass Kinder sich selbst verletzen, plötzlich zunehmen oder abmagern. Wenn Kinder über Bauch oder Kopfschmerzen klagen, für die es keine medizinische Erklärung gibt.

Wenn Kinder über ein altersuntypisches Wissen über Sexualpraktiken verfügen oder wenn Sie beobachten, dass sie sich sexuell übergriffig gegenüber Gleichaltrigen verhalten - dann hilft sensibles Nachfragen.

Sprechen Sie das Kind darauf an, dass Sie eine Veränderung bemerkt haben und sich Sorgen machen. Fragen Sie, ob das Kind Probleme oder Kummer hat, ob es belastende Dinge erlebt, ob es jemanden zum Reden braucht.

Aber fragen Sie nicht direkt, ob es sexuelle Gewalt erlebt!

Und bedrängen Sie das Kind nicht. Wenn Kinder Ihnen etwas erzählen, versprechen Sie nicht, es für sich zu behalten - denn dann können Sie gegebenenfalls nichts unternehmen.

Und wenn das Kind andere Probleme hat?

Alle Anzeichen können selbstverständlich auch andere Ursachen haben. Wichtig ist jedoch, dass sexuelle Gewalt überhaupt als Ursache in Betracht gezogen wird. Nur so haben betroffene Kinder eine Chance, wahrgenommen zu werden und Hilfe zu erhalten.

Grundsätzlich gilt: Hinterfragen Sie auffällige Veränderungen

Wenn Sie unsicher sind: Lassen Sie sich beraten. Angebote in Ihrer Nähe finden Sie hier:

Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch www.hilfe-portal-missbrauch.de

Sie können auch das kostenfreie Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch anrufen:

Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch 0800-22 55 530

Warum viele Betroffene schweigen

Angst und Schuldgefühle

Die meisten Täter und Täterinnen verpflichten Betroffene von sexuellem Missbrauch zur Geheimhaltung, viele drohen mit schlimmen Konsequenzen für den Fall, dass sie das Geheimnis verraten. Hinzu kommt bei vielen Betroffenen die (leider oft berechtigte) Angst, dass ihnen nicht geglaubt wird.

Auch eigene Schuldgefühle, die von Tätern und Täterinnen zusätzlich geschürt werden, erschweren es Mädchen und Jungen, sich jemandem anzuvertrauen. Die Angst, für das Erlebte abgelehnt zu werden oder das Gefühl der Scham hält zudem viele Betroffene davon ab, sich zu offenbaren.

Wichtig: Immer ein offenes Ohr haben

Für viele betroffene Kinder und Jugendliche ist es aus diesen und vielen anderen Gründen (zu) schwer, den ersten Schritt zu tun und von ihren Erfahrungen zu berichten. Sie bräuchten einen Menschen, der von sich aus fragt, ob sie etwas belastet, und wenn ja, was. 

Wichtig ist außerdem, mit dem Gehörten umgehen zu können und auch in Kontakt zu bleiben, wenn sich das Kind oder der:die Jugendliche nicht öffnet.

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Was kann ich tun, wenn ich mir Sorgen um ein Kind mache?
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Was kann ich tun, wenn ich mir Sorgen um ein Kind mache?

Wenn Sie ein merkwürdiges Gefühl haben, gehen Sie nicht darüber hinweg, aber: ermitteln Sie nicht auf eigene Faust. 

Bleiben Sie offen für andere Erklärungen

Es gibt viele Probleme, die Kinder belasten können und dazu führen, dass sie sich anders verhalten als sonst. Schließen Sie aber sexuelle Gewalt nicht von vornherein aus.

Bleiben Sie ruhig

Denken Sie bitte zuallererst an das Kind und verzichten Sie auf überstürzte Reaktionen. Wenn Sie eine Vermutung oder einen Verdacht haben, dass jemand einem Kind sexuelle Gewalt antut:

Sprechen Sie die verdächtigte Person nicht an

Das kann zu einer Eskalation führen. Das Kind muss geschützt sein, bevor eine verdächtigte Person davon erfährt. Sonst besteht das hohe Risiko, dass er oder sie das Kind massiv unter Druck setzt und damit verhindert, dass es mit jemandem spricht.

Tauschen Sie sich mit anderen aus

Aber: halten Sie den Kreis klein, streuen Sie keine Gerüchte.

Sprechen Sie mit dem Kind, um das Sie sich Sorgen machen

Fragen Sie, ob es Kummer hat, ob es belastende Dinge gibt, ob es jemanden zum Reden braucht. Aber fragen Sie nicht direkt, ob es sexuelle Gewalt erlebt. Bedrängen Sie das Kind nicht. Und: versprechen Sie nicht, alles für sich zu behalten. Denn dann können Sie nichts unternehmen, sollte Ihr Verdacht sich bestätigen.

Lassen Sie sich beraten

Wenden Sie sich kostenfrei und auf Wunsch anonym an eine Beratungsstelle. Angebote in Ihrer Nähe finden Sie hier:

Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch

www.hilfe-portal-missbrauch.de

Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch

0800-22 55 530

Sie können auch das kostenfreie Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch anrufen oder Sie wenden sich an das örtliche Jugendamt, wenn Sie befürchten, dass ein Kind missbraucht wird.

Wenn Sie glauben, dass das Leben eines Kindes in Gefahr ist, rufen Sie die Polizei.

Häufig gestellte Fragen (FAQ): Was tun bei Vermutung und Verdacht auf sexuellen Missbrauch?

Es ist schwer, sexuellen Missbrauch zu erkennen. Nur selten haben Kinder oder Jugendliche Verletzungen, die eindeutig auf sexuellen Missbrauch hinweisen. Es gibt auch keine anderen Merkmale, die in jedem Fall auftreten und eindeutige Hinweise sind.

Wenn sich Kinder oder Jugendliche jedoch stark verändern, sollten Erwachsene immer aufmerksam sein. Einige Kinder und Jugendliche werden sehr ängstlich oder auch aggressiv. Andere können sich nur noch schwer konzentrieren und bekommen Probleme in der Schule. Wieder andere versuchen, alles richtig zu machen und verhalten sich sehr unauffällig. Häufig ziehen sich betroffene Kinder und Jugendliche von anderen zurück.

Viele werden auch krank. Sie leiden zum Beispiel an Kopfschmerzen oder Bauchschmerzen. Sie schlafen nur noch schlecht oder entwickeln Hauterkrankungen. Manche fügen sich selbst Schmerzen zu und verletzen sich. Andere essen nur noch sehr wenig oder viel zu viel. Manche nehmen auch Drogen, trinken Alkohol oder entwickeln andere Abhängigkeiten.

Auch sexualisiertes Verhalten kann auf sexuellen Missbrauch hinweisen. Sexualisiert ist ein Verhalten dann, wenn es nicht zum Alter der:des Minderjährigen passt und/oder die Grenzen anderer dadurch verletzt werden.

Jede dieser Auffälligkeiten kann auch andere Ursachen haben. Wichtig ist, dass Erwachsene Veränderungen von Kindern und Jugendlichen ernst nehmen und sie darauf ansprechen.

Versuchen Sie, Vertrauen zu dem Kind aufzubauen. Nehmen Sie sich dafür Zeit. Unternehmen Sie etwas mit dem Kind und fragen Sie es, wie es ihm geht. Bieten Sie dem Kind an, bei Problemen mit Ihnen zu sprechen. Sie können dem Kind auch sagen, dass Sie sich Sorgen machen – zum Beispiel, weil es traurig aussieht oder sich verändert hat. Geben Sie dem Kind Zeit, von sich aus zu erzählen. Drängen Sie das Kind nicht, sondern suchen Sie gegebenenfalls öfter das Gespräch. Erklären Sie, dass es manchmal Geheimnisse gibt, die sich schlecht anfühlen und dass man über solche Geheimnisse sprechen darf.

Seien Sie nicht voreingenommen, sondern bleiben Sie offen für andere Erklärungen für Ihre Beobachtungen oder merkwürdigen Gefühle. Missbrauch ist nur eine mögliche Erklärung. Für die Unvoreingenommenheit ist es auch hilfreich, keine geschlossenen Fragen zu stellen. Geschlossene Fragen sind solche, auf die das Kind mit Ja oder Nein antworten kann. Eine geschlossene Frage wäre zum Beispiel: „Hat die Person dir weh getan?“. Solche Fragen geben eine bestimmte Richtung vor und können dazu führen, dass das Kind davon beeinflusst wird und diese vorgegebene Erwartung „bedient“.

Für eventuelle Gerichtsverfahren ist es von großer Bedeutung, das Kind möglichst nicht zu beeinflussen. Oder das Kind antwortet mal so und mal so, was Sie als helfende Person eher verunsichert. Offene Fragen hingegen (Wie geht es dir? Was habt ihr zusammen gemacht? Was ist dann passiert?) helfen dem Kind, mit eigenen Worten von einer Situation zu erzählen und Ihnen Möglichkeiten und Ansatzpunkte für Hilfe zu eröffnen.

Auch für offene Fragen gilt: Drängen Sie das Kind nicht über etwas zu sprechen, wenn es das nicht will. Kinder geraten dadurch unter Druck. Viele erzählen dann nichts mehr und schweigen über den Missbrauch. Oder sie sagen das, was die Erwachsenen hören wollen und entsprechen damit den Erwartungen.

Wenn das Kind über Missbrauch berichtet, fragen Sie nicht nach Details, denn eine richtige Befragung muss gelernt sein und sollte Fachleuten überlassen werden. Machen Sie sich klar, dass Sie für das Kind da sein und nicht Täter oder Täterinnen überführen wollen.

Für Gespräche mit Jugendlichen gilt das Ausgeführte entsprechend: Wie bei Kindern auch muss die kognitive und emotionale Entwicklung der:des individuellen Jugendlichen und ihre:seine Lebenserfahrung berücksichtigt werden.

Sagen Sie, dass Sie dem Kind glauben und loben Sie es für seinen Mut, dass es sich anvertraut hat. Machen Sie deutlich, dass Sie an seiner Seite stehen. Bewahren Sie Ruhe und handeln Sie nicht übereilt. Machen Sie sich klar, dass Sie sich selbst unter Handlungsdruck fühlen, aber für das Kind der erste Schritt bereits getan ist: Es ist mit seiner Erfahrung nicht mehr allein. 

Nehmen Sie sich Zeit, um die richtigen Schritte zu überlegen, und sagen Sie dem Kind, dass Sie nachdenken müssen, was nun richtig ist, um ihm zu helfen. Informieren Sie das Kind zu gegebener Zeit über die anstehenden Schritte, versuchen Sie es für Ihr Vorgehen zu gewinnen.

Versprechen Sie nicht, dass Sie alles für sich behalten werden, denn dann ist es nicht möglich, dem Kind zu helfen. Wichtig ist, dass Sie alle Beobachtungen und Aussagen des Kindes schriftlich festhalten.

Bei Jugendlichen ist es wichtig, sie stärker in den Prozess der Intervention einzubeziehen, um ihrer altersgemäßen Selbstbestimmung gerecht zu werden.

Unternehmen Sie nichts allein und suchen Sie sich professionelle Unterstützung. Am besten wenden Sie sich an eine Fachberatungsstelle vor Ort, die auf das Thema sexueller Missbrauch spezialisiert ist. Die Mitarbeiter:innen solcher Fachberatungsstellen kennen sich sehr gut aus und begleiten Sie bei allen weiteren Schritten. Adressen von Fachberatungsstellen in Ihrer Nähe finden Sie über das Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch, s. auch www.hilfe-portal-missbrauch.de.

Um die Situation zu sortieren und eine erste Einschätzung zu bekommen, können Sie sich auch vertrauensvoll an unser Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch wenden, s. auch www.hilfetelefon-missbrauch.de. Die Fachkräfte am Telefon hören Ihnen zu, geben Tipps und nennen Ihnen passende Anlaufstellen in Ihrer Nähe.

Bei einem Verdacht auf sexuellen Missbrauch innerhalb der Familie müssen zum richtigen Zeitpunkt auch das Jugendamt und ggf. das Familiengericht eingeschaltet werden, um verbindliche Hilfen und Maßnahmen zum Schutz des Kindes einzuleiten. Nehmen Sie bei akuter Gefahr direkt Kontakt zum örtlichen Jugendamt, dem Familiengericht oder zur Polizei auf, wenn Sie befürchten, dass ein Kind Opfer von (sexueller) Gewalt wird. Das können Sie auch anonym tun.

Nein. Niemand muss einen Verdacht bei der Polizei anzeigen. Ob es zu einer Anzeige kommt, sollten das betroffene Kind bzw. die:der betroffene Jugendliche und ihre:seine Sorgeberechtigten entscheiden, sofern sie nicht selbst im Fokus des Verdachts stehen.

Wenn Sie jedoch befürchten, dass Leib oder Leben eines Kindes akut in Gefahr sind, informieren Sie bitte die Polizei.

Diese Frage beschäftigt sehr viele Menschen. Besonders belastend ist die Situation, wenn die Ratsuchenden den möglichen Täter oder die mögliche Täterin gut kennen.

In jedem Fall gilt: Bleiben Sie ruhig und sprechen Sie die Person nicht sofort auf den Verdacht an, sondern holen Sie sich Unterstützung. Bevor mögliche Täter oder Täterinnen von dem Verdacht erfahren, sollte das Kind bzw. der:die Jugendliche geschützt sein vor dieser Person bzw. diesen Personen.

Sonst besteht das hohe Risiko, dass der Täter oder die Täterin das Kind oder den:die Jugendliche:n unter Druck setzt und damit zum Schweigen bringt. Das gilt leider auch für Menschen aus der eigenen Familie, für Freund:innen oder Bekannte, für Kolleg:innen sowie für alle anderen Menschen aus dem eigenen sozialen Umfeld.

Webanalyse / Datenerfassung