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einbiszwei - Der Podcast über Sexismus, sexuelle Übergriffe und sexuelle Gewalt

Herzlich willkommen bei einbiszwei, dem Podcast über Sexismus, sexuelle Übergriffe und sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. einbiszwei? Ja genau - statistisch gesehen gibt es in jeder Schulklasse in Deutschland ein bis zwei Kinder, die sexueller Gewalt ausgesetzt sind. Wieso das so häufig passiert und was man dagegen tun kann - darum geht es bei einbiszwei. Wir besprechen, was passieren kann, wenn freizügige Privatfotos ins Netz gelangen, welche Verletzungen Ärzt:innen in der Kinderschutzambulanz sehen, wie Fahnder im Internet sogenannter Kinderpornographie hinterherspüren, wieso gerade in Familien so häufig Missbrauch passiert oder auch, warum Catcalling - also die sexuelle Belästigung von Frauen - endlich strafbar werden sollte. einbiszwei gibt Einblicke in eine womöglich fremden Welt: Spannende Gespräche mit Kinderschutzexpert:innen, Ärzt:innen, Betroffenen, Polizist:innen, Anwält:innen, Forscher:innen, Politiker:innen oder Erziehungsprofis - damit sich was ändert. Jeden Freitag eine neue Folge einbiszwei - überall, wo es Podcasts gibt. Schön, dass du uns zuhörst.

Nadia Kailouli

Nadia Kailouli ist die Gastgeberin bei einbiszwei. Sie ist Moderatorin des ARD-Mittagsmagazins und arbeitet als Reporterin für „strg_f“. Für ihren Film „SeaWatch3“ über Flüchtlingsrettung im Mittelmeer hat sie den Grimmepreis bekommen. Für einbiszwei bespricht sie intensiv, interessant und respektvoll mit den Gästen das, was es zu besprechen gibt.

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Teaserbild zur Folge 60 des Podcasts mit Portraitfoto Danile Moßbrucker und Podcasttitel" Wie kann man besser gegen Pädokriminelle im Internet vorgehen. Daniel Moßbrucker?"

„Es gab lange einen Freifahrtschein: 'Das sind ja Künstler, die sind alle so ein bisschen verrückt, das gehört dazu.' Dieser Genie-Gedanke – das muss aufhören.”

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„Die Angst vor dem Thema ist in den Köpfen von Erwachsenen. Wenn man versucht, mit Kindern zu reden, merkt man, dass das für sie gar nicht verunsichernd ist.”

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„Je älter eine Frau ist, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass sie sexualisierte Gewalt erlebt hat - das geht ja von der Geburt bis zur Bahre sozusagen.”

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Folge 47: „Jeder Kinder-Account im Netz ist wie ein Stück Fleisch, das man in ein Becken voller Piranhas wirft: Innerhalb von Sekunden passiert die erste eindeutige Ansprache.”

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Folge 46: „Ich bin als Kind von meinem Stiefvater missbraucht worden. Und ich habe immer gedacht: Wenn das das Leben ist – dann will ich es nicht.”

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Folge 45: „Kinderschutz kommt in der Ausbildung zu kurz. Wir lassen tatsächlich Kolleg:innen arbeiten, die nicht wissen, wie man blaue Flecke einordnet und wann man ein Kind schützen muss. Das ist leider so.”

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Folge 44: „Man ist dem Körper sehr nah im Sport und das bietet halt Schüler:innen oder Lehrer:innen, die übergriffig werden wollen, die Möglichkeit, das relativ simpel zu tun."

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Folge 43: „Ich fordere keine Reformen, ich fordere eine Revolution. Den Umsturz dieser Bischofskirche, die ohne irgendeine Art der Machtkontrolle agiert."

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Folge 42: „Bei manchen Bildern und Videos ist man schockiert. Aber verzweifelt ist man nicht. Wir wollen Kinder da rausholen. Das ist unser Antrieb.“

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Folge 41: „Sobald Täter und Täterinnen die Mobilnummer haben oder irgendeinen Messenger-Kontakt, haben Sie zu jeder Zeit den direkten unbeobachteten Kontakt - nachts, tagsüber, in der Schule. Immer.“

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Folge 39: „Menschen mit Behinderung wird häufig die Sexualität abgesprochen, nur weil ihnen mitunter die Worte dafür fehlen. Täter und Täterinnen nutzen das aus.”

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Folge 38: „Wenn es Missbrauch durch Geschwister gibt, bagatellisieren Eltern das häufig. Die Taten werden zu Doktorspielen minimalisiert, die Realität wird nicht anerkannt. Das ist der einfachste Weg, um als Familie weiterzuleben.”

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Folge 37: „‚Sowas gibt es – aber nicht bei uns.‘ Diese weitverbreitete Grundhaltung wollen wir mit einer Kampagne ankratzen, wir wollen Zweifel säen.”

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Folge 36: „Es kann sein, dass ich bestimmte Gefühle wieder fühle – Ohnmacht, Panik, vielleicht aber auch Wut, Ekel, Abscheu. Gefühle, die ich in der Gewaltsituationen damals auch schon empfunden habe.”

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Folge 34: „Gerade im Bereich #MeToo ist die Recherche wahnsinnig schwierig – aber es gibt Methoden, wie man Vorwürfe trotzdem überprüfen kann.“

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Folge 33: „Wer in die soziale Arbeit geht und denkt, er wird im Leben keine missbrauchten oder misshandelten Kinder vor sich haben, ist naiv. Man hat sie dauernd vor sich. Die Frage ist nur, ob man sie erkennt.“

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Folge 8: „Nachdem meine Unterwäsche-Fotos geleakt wurden, sind über die Jahre immer wieder Leute gekommen und haben gesagt: Hey, du bist doch die. Die mit den Fotos."

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Folge 7: „Wenn das Kind noch nicht mobil ist, wenn es nicht krabbelt - dann ist eigentlich jedes Hämatom klärungs-bedürftig. Woher soll das denn kommen?”

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Folge 6: „Wenn Sie die Akten lesen, sehen Sie die Kälte der Institution, dann sehen sie, dass die Strategie war, Opfer abzuweisen wohingegen die Täter oder die Beschuldigten gehätschelt wurden.”

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Wenn Sie Fragen oder Ideen zu einbiszwei haben:

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